Ich habe bis vor kurzem regelmäßig Verwandte in einem Altenheim besucht, was nun ja nicht mehr erlaubt ist. Die Bewohner gelten als besonders gefährdet für schwere Krankheitsverläufe bei Infektionen. Also „schützt“ man sie durch Kontaktreduktion, obwohl soziale Kontakte nachgewiesenermaßen eine wesentliche Stütze des Immunsystems sind.

Lesedauer: 5 Minuten

Nach einer Studie von Prof. John T. Capiocco von der Universität Chicago erhöht Einsamkeit bei älteren Menschen das Risiko eines frühzeitigen Todes um 14%. Einsamkeit verstärkt laut dieser Studie den Gen-Expressionsfaktor CTRA (conserved transcriptional response to adversity), der dazu führt, dass der Köper weniger antiviral wirksame Leukozyten produziert und ein erhöhten Entzündungslevel aufweist. Was alte Menschen schützen soll, vermindert also ihre Fähigkeit, immunologisch kraftvoll auf Viren zu reagieren.

https://www.medicalnewstoday.com/articles/303084

In diesem Altenheim arbeiten großartige Pflegerinnen und Pfleger mit viel Herz für ihre Bewohner. Für das Essensbudget und die daraus folgenden Ernährung der Bewohner können diese engagierten Pflegekräfte natürlich nichts, aber diese Ernährung ist immunologisch ein Desaster: Es gibt morgens, mittags und nachmittags Produkte mit Fabrikzucker. Die Studienlage zur immunschädigenden Wirkung von Fabrikzucker ist derart überwältigend, dass die wohl interessanteste Zusammenfassung der Faktenlage in einem Gerichtsprozess in Hamburg aus dem Jahr 1987 zu finden ist. Der streitbare Dr. M.O. Bruker nannte über viele Jahre hinweg Fabrikzucker einen Schadstoff und wurde daraufhin von der Zuckerindustrie verklagt. Das hanseatische Oberlandesgericht entschied eindeutig zu Dr. Brukers Gunsten, weil sich das Gericht der Beweisführung Dr. Brukers, nach der „der Begriff Schadstoff Zucker eine giftähnliche Wirkung besagt“ gut belegt war. Unter den Studien, die diese giftähnliche Wirkung nachweisen, sind zahlreiche zu finden, die eine massive Schwächung des Immunsystems belegen. 

Wir lassen also alte Menschen dreimal täglich einen Schadstoff essen, der ihr Immunsystem schwächt und denken dann, dass einfach nur ihr Alter sie anfälliger für schwere Infektionskrankheiten macht.

Welchen Sinn macht ein solches Vorgehen? 

Wie wäre es, wenn wir unserem Körper zutrauen, mit Viren und anderen Faktoren gut umgehen zu können, wenn wir ihn dabei gut unterstützen? 

Es ist nicht schwierig, sich gut um das eigene Immunsystem zu kümmern. Über die Jahre meiner Beratungstätigkeit habe ich folgende Faktoren als besonders wichtig erlebt:

  1. Intermittierendes Fasten und ein guter Rohkost/ Vitalkostanteil.  Nahrungsmittel führen teilweise zu einer immunologischen Reaktion, zu einer Erhöhung der Leukozyten. Dies gilt mehr für erhitzte Nahrung, weniger für Rohkost, die ja heutzutage auch eher als Vitalkost bezeichnet wird. Pausen von der Nahrungsaufnahme und lebendige, vitale Pflanzenkost in Form von Grünen Smoothies mit Wildkräutern, Microgreens/Grünsprossen sowie Keimlinge, Firschkost – Sauerkraut, vielfältige saisonale rohe Gemüse und Früchte, entlasten das Immunsystem und geben zusätzlich immunfördernde Mikronährstoffe. Eine der konstantesten Wirkungen einer Ernährungsumstellung zu mehr Vitalkost ist eine deutlich verminderte Infektionsanfälligkeit.
  2. Tierische Nahrung in kleinen Mengen und bester Qualität. Rein vegane Ernährungsformen haben sich bisher nicht über mehrere Generationen beobachten lassen, daher ist es unklar, ob Menschen auf Dauer (über mehr als zwei Generationen oder 100 Jahre und länger) gesund vegan leben können. Doch exzessive Mengen tierischer Nahrung und die minderwertige Qualität der industriellen Produktion sind eine gewaltige gesundheitliche Belastung. In der Praxis beobachte ich, dass kleine Mengen hochwertiger tierischer Produkte, z.B. rohes Eigelb oder ganzes rohes Ei, Rohmilchbutter von Weidetieren, die ihre Hörner behalten und ihre Kälber säugen, dem Immunsystem eine wichtige Ergänzung zu den guten Wirkungen der pflanzlichen Vitalkost geben. 
  3. Natur-Hausapotheke und CDL. Bei akuten Infektionen sind z.B. Cistus-Tee, Manuka-Öl und CDL sehr wertvolle Mittel. Gerade über CDL findet man immer wieder kritische Aussagen, die oft in einer sehr abfälligen Sprache verfasst werden, dabei liest man auch oft, dass CDL „Chlorbleiche“ sei.  Chlorbleiche ist NaClO, also Natriumchloroxid, chemisch nur ein Sauerstoffatom entfernt von Kochsalz. CDL ist ClO2, also Chlordioxid. Das Buch „Gesundheit Verboten“ von Andreas Kalcker ist zu diesem wichtigen Mittel ein wertvolles Grundlagenwerk.
  4. Energetisierte Nahrungsergänzung von OIAIO. Für die dauerhafte Immunstärkung halte ich die OIAIO-Produkte „Mitochondrien“ und „Immunsystem – Darm“ für besonders wichtig. Mitochondrien gibt uns sehr konzentriert zelluläre Nahrung und stärkt somit die Zelle in ihrer Fähigkeit, potenziell krankheitsauslösende Stoffe, Keime etc. gar nicht erst hineinzulassen. „Immunsystem – Darm“ verbessert die Darmflora und stärkt das probiotische Immunsystem des Darms, das nach neuen Erkenntnissen bis zu 70% unserer Gesamt-Immunleistung ausmacht!!! 

Noch ein Punkt zum Schluss: Ich rate von der Einnahme von synthetischem Vitamin C ab.  Diese Warnung gilt nicht für natürliches Vitamin C, wie es in Camu Camu, Acerola oder anderen Naturprodukten angeboten wird. Im Gegensatz zu natürlichem Vitamin C ist die synthetische Form ein effektives Konservierungsmittel, weil sie Bakterien hemmt. Allerdings eben auch unsere probiotischen Bakterien. Mit der Zugabe von synthetischem Vitamin C zu Produkten, die milchsauer vergären sollen, wie Sauerkraut, Joghurt etc. stoppt man die Vergärung, was bedeutet, dass die probiotischen Bakterien geschädigt werden. Viele Menschen nehmen Vitamin C in der Hoffnung, dass es ihr Immunsystem stärkt, aber synthetisches Vitamin C schwächt unsere Probiotika, die einen wichtigen Teil des Immunsystems ausmachen.

Bild: CDC on Unsplash

Schreibe einen Kommentar