Die Technologie hinter 5G unterscheidet sich grundlegend von 4G und Co. Sie wird diese auch nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die Funktionsweise von 5G ist neuartig und unterscheidet sich grundlegend von allem, was wir kennen – mit unabsehbaren Risiken für Mensch und Natur.

Lesedauer: 10 Minuten


Dieser Artikel ist der fünfte Teil meiner Grundlagenreihe zum Thema Elektrosmog und 5G. In diesem Artikel wird 5G im Fokus stehen und damit jene Technologie, die uns fortan auf Schritt und Tritt begleiten wird. Ob wir wollen oder nicht. Chancen dieser Technologie sind allgemein bekannt. Risiken hingegen kaum. Leider sind diese immens.

Die fünf Teile der Grundlagenreihe im Überblick:


Wenn es um die Einführung von 5G geht, ist es wichtig zu verstehen, dass mit dieser Technologie ein völliges Neuland in der Beeinflussung lebender Organismen durch elektromagnetische Wellen betreten wird. 5G wird die 4G Technologie nicht (!) ersetzen, sondern ihr als weitere Quelle von EMF (EMF = elektromagnetische Felder) hinzugefügt. Der Grund: 5G ist ohne eine 4G-Basis nicht funktionsfähig. 


Die Besonderheiten von 5G

Rein quantitativ bedeutet 5G die größte Zunahme an künstlichen EFM, die es je gab. Das hat folgende drei Gründe:

  1. Aufgrund der sehr kurzen Wellenlängen ist 5G-Strahlung mit einer geringen Reichweite und Durchdringungsrate von Festkörpern technisch gegenüber 4G im Nachteil. Daher muß am Boden eine hohe Anzahl von Sendern installiert werden. Eine solche Menge an Sendern war bei keiner EMF-Technologie zuvor notwendig. 
  2. Viele 5G-Anwendungen setzen ein die ganze Atmosphäre durchdringendes Netz von EMF-Wellen voraus, dass mittels Satelliten erzeugt wird. Die SpaceX-Satelliten, die seit 2018 in ihre Umlaufbahnen gebracht werden, hüllen unsere Erde in ein nie dagewesenes Meer von EMF ein. Die Auswirkungen auf die Filterung von Sonnenstrahlen und kosmischen Strahlen, die in der Ionosphäre und Magnetosphäre der Erde geschieht, sind völlig unabsehbar.
  3. Das sogenannten Beamformung, also das laserähnliche Bündeln der 5G-Strahlung, führt dazu, dass man bei der Anwendung eines 5G-Geräts einer extrem hohen Dosis an Strahlung ausgesetzt ist. Beamforming war bei 4G nicht notwendig und ist wiederum der geringen Reichweite von 5G geschuldet. 

Mit 5G kommt die größte Zunahme an künstlichen EFM, die es je gab. Die Folgen für Mensch, Tier und Pflanzen: vollständig unabsehbar


Frequenzen in extremen Bereichen

Der Löwenanteil der 4G Strahlung befindet sich im Bereich von 2,5GHz. Mit 5G findet nun ein stufenweiser Ausbau der genutzten Frequenzen statt.

Aktuell liegen viele 5G-Sender bei 5 bis 6 GHz. Mittelfristig sollen 30GHz erreicht und übertroffen werden. Anschließend soll der Ausbau bis in den Bereich von 100GHz stattfinden.

Aber was ist so schlimm daran? Folgendes: Höhere Frequenzen mit kürzeren Wellenlängen bedeuten einen höheren Energiegehalt der Wellen. Und damit entstehen völlig neuartige Wirkungen auf alle lebenden Organismen.

Einer ddieser Wirkungen hört auf den Namen „Brioullin-precursor Effekt“.


Der Brioullin-precursor Effekt

Der Brioullin-precursor Effekt ist eine ausgesprochen problematische Wirkung von 5G.  Wenn Strahlung in den Frequenzbereichen über 5GHz und mit einer entsprechenden Dichte auf einen Körper trifft (egal ob Mensch, Baum oder Tier) werden die im Körper dadurch entstehenden Ladungen zu Mikroantennen, die die Strahlung spiegeln und streuen, so dass sie sich quantitativ vermehrt und tiefer in die Gewebe eindringt. 

Es ist völlig unvorhersehbar, welcher realen Dosis wir mit den höheren Frequenzbereichen von 5G ausgesetzt sein werden, weil die messbare Dosis außerhalb des Körpers eben nicht wie bei 4G dem entspricht, was innerhalb des Körpers wirkt! 


Frequenzen ab 30GHz können zytotoxische Wirkungen haben

Frequenzen ab 30GHz können Gewebe und Zellen in allen lebenden Organismen (wir sprechen hier nicht mehr nur vom Menschen) dauerhaft schädigen. Dies wird teilweise in der Millimeterwellentherapie zur Krebsbehandlung genutzt. Wie bei allen intensiv wirksamen Krebstherapien wird dabei eine kurze Anwendungsdauer von einer langen Pause vor der nächsten Anwendung unterbrochen, um Nebenwirkungen gering zu halten. 

Erreicht nun 5G den 30GHz-Frequenzbereich werden wir alle eine dauerhafte Millimeterwellentherapie bekommen, wann immer wir uns in der Nähe von 5G-fähigen Geräten aufhalten. Ein Aufklärungsgespräch über Nebenwirkungen, ein Muss in der medizinischen Anwendung, bekommen wir aber vorher nicht…

Wenn 5G tatsächlich bis zu den geplanten 100GHz ausgebaut wird, werden wir in unserem Lebensumfeld in einem Frequenzbereich leben, der als Waffentechnologie einzustufen ist. In den USA wird schon seit 20 Jahren die sogenannte „Rumsfeld-Kanone“ eingesetzt, die ihren Sitznahmen von dem früheren Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bekam.  Dabei handelt es sich um ein Gerät, dass 95GHz-Strahlung gebündelt auf Menschen richten kann. Die Folge: eine sehr schmerzhafte Erhitzung der Haut. 


Auch Bäume werden leiden

Welche Auswirkungen 5G auf Bäume haben wird, die mir ihren Blattrippen oder Nadelstrukturen hochsensible Antennen für elektromagnetische Wellen haben, ist völlig unabsehbar. Es gibt jedenfalls keinen Grund zu glauben, dass die Natur nicht erheblichen Schaden durch 5G erleiden wird. 

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Auch eine Erwärmung der Umwelt im Allgemeinen ist bei derart leistungsfähigen Mikrowellen, wie sie bei 5G zum Einsatz kommen, zu erwarten. 


Eine Technologie mit komplett unabsehbaren Folgen

5G ist Insgesamt gesehen die wahrscheinlich problematischste technische Entwicklung der letzten 100 Jahre. Wenn erst einmal die Kommunikation und die Abläufe der Wirtschaft auf 5G basieren und somit abhängig von dieser Technologie sind, wird ein Ausstieg nahezu unmöglich.

Aus diesen Gründen ist jeder Schritt, der unternommen wird, um den weiteren Ausbau von 5G zu stoppen, zu begrüßen. Eine aktuelle gute Nachricht dazu:

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1739

In diesem bahnbrechenden Fall geht es um die Entscheidung der FCC (Federal Communications Commission) in den USA, die 1996 (!) festgelegten Grenzwerte für die Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, Mobilfunkmasten und drahtlose Geräte nicht (!) zu aktualisieren. Die gesamte Argumentation in den USA wird also auf Basis vollständig veralterter und bewusst nicht aktualisierter Grenzwerte geführt.

Zum „Sinn“ gesetzlicher Grenzwerte, schreibe ich in diesem Artikel.

Ansonsten können wir uns selbst und unser häusliches Umfeld durch die Black Stone Protection-Technologie schützen. Mit jedem Anwender von Black Stone Protection wird auch ein kleiner Beitrag dazu geleistet, die Gesamtlast unserer Umwelt durch 5G zu reduzieren. Vielleicht ist ein solcher schrittweiser Weg der Reduktion von 5G-Belastungen ein ebenso wichtiger Beitrag, wie die vielen guten Initiativen, die eine wissenschaftliche Überprüfung der Nebenwirkungen vor einem weiteren Ausbau von 5G fordern.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf die Internetplattform „Diagnose Funk“ verweisen – die zentrale Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum zum Thema EMF und 5G.

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Bild: Mika Baumeister auf Unsplash