Ein Blick auf die Geschichte der Elektrizität und ihre Wirkung auf Mensch und Natur hilft zu verstehen, warum Elektrosmog und 5G zurecht als Gesundheitsgefahr gelten. In diesem Artikel werfe ich einen wichtigen Blick zurück in die Geschichte technischer Neuerungen und zeichne ihre Wirkung auf unsere Gesundheit bis zur heutigen Zeit nach.

Lesedauer: 10 Minuten


Dieser Artikel ist der erste Teil meiner Grundlagenreihe zum Thema Elektrosmog und 5G. Ich bin der Überzeugung: Nur wer die Grundlagen kennt, kann nachvollziehen, weshalb Elektrosmog und 5G potentiall gesundheitsgefährdend sind.

Die fünf Teile der Grundlagenreihe im Überblick:


Elektrosensiblität ist kein neues Thema

Nachdem Allessandro Volta (1745-1827) im Jahr 1800 mit der Batterie die erste technische Erfindung zur gezielten Nutzung von Elektrizität machte, wuchs die Faszination an dieser Kraft. So war es in gehobenen Gesellschaftskreisen der letzte Schrei, sich im Kreis an den Händen zu halten, mit einem Zitteraal in den Händen zweier Teilnehmer. Warum? Nun weil der Zitteraal und diese schlagartig zu entladen. Charles Dickens beschreibt, wie in den 1830er Jahren, Pubs in England „ein Bier und einen Stromschlag“ für 20 Pence anboten. 

Schließlich begannen auch Medizin und Botanik, Elektrizität ernsthaft zu untersuchen. Dabei wurden zwei Erkenntnisse gewonnen, die heute noch immer gültig sind:

  • Sehr geringe Intensitäten von Gleichstrom können positive Wirkungen auf den menschlichen Körper und auf die Gesundheit von Pflanzen haben. 
  • Elektrizität kann ausgesprochen schädliche Auswirkungen auf Menschen haben.


Widmen wir uns zunächst Punkt 1.

Die positiven Anwendungen schwacher elektrischer Ströme wurden u.a. von Guillaume-Benjamin Duchenne (1806-1875) bei der Behandlung von Schwerhörigkeit und von Jagadish Chandra Bose (1858-1937) in seinen vielfältigen Experimenten mit Pflanzen dokumentiert. Diese beiden legendären Forscher erkannten aber auch, dass selbst mit dem in der Natur vorkommenden Gleichstrom nur eine geringe Überschreitung der nützlichen Stromstärke negative Auswirkungen hat. 

Bose war tatsächlich der erste Erfinder des Radios. Ihm gelang bereits 1895 in Kalkutta die erste drahtlose Signalübertragung, ein Jahr bevor Guglielmo Marconi (1874-1937) das Gleiche gelang (Anmerkung: In aller Regel wird Marconi die Erfindung des Radios zugesprochen). 

Während der Entwicklung des Radios machte Bose reichlich unangenehme Erfahrungen körperlicher Art. Da er seine Beschwerden mit der Entwicklung des Radios in Zusammenhang brachte, widmete er sich sukzessive seinen Studien an Pflanzen – eine Arbeit, die er im Gegensatz zur Radioentwicklung, als ausgesprochen wohltuend erlebte. 

Marconi erging es ähnlich: Er begann seine Arbeit an der Radio-Technologie als gesunder Mann, entwickelte jedoch im Laufe der Entwicklungszeit Herzrasen, Schlafstörungen, Migräne und andere Symptome. Marconi selbst erlitt mehrere Herzinfarkte, seine Frau hingegen erkrankte an Tinnitus und erlitt eine Fehlgeburt, kurz nach Einzug in sein Haus, das in unmittelbarer Nähe der ersten Radiostation auf der Isle of Wight stand. 


Seit Einführung der Elektrizität von über 100 Jahren reagieren Menschen sensibel auf elektromagnetische Felder. Diese Art spezifischer Sensibilität galt als medizinisch anerkanntes Phänomen


Diese Beobachtungen bringen uns zu der zweiten Erkenntnis des 19. Jahrhunderts in Bezug auf Elektrizität: Elektrizität kann ausgesprochen schädliche Auswirkungen auf den Menschen haben. Dabei wurde früh erkannt, dass es einen gewissen Prozentsatz von Menschen gibt, die stärker mit akuten Symptomen auf Elektrizität reagieren, als andere.  Diese Elektrosensibilität war ein medizinisch anerkanntes Phänomen und es war auch klar, dass es nicht anzeigt, ob ein Mensch gesünder oder kränker ist. Viele elektrosensible Menschen waren eher junge und mittelalte Erwachsene mit ansonsten robuster Gesundheit. Alexander von Humboldt (1769-1859) schrieb bereits in der ersten Phase seiner Experimente mit Elektrizität, dass die Empfindlichkeit der Menschen auf diese Kraft so verschieden sei, „wie die Unterschiede zwischen lebender und toter Materie.“

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Die Telegraphie-Krankheit:  Burnout im 19. Jahrhundert

Wer glaubt, Burnout sei eine  Erscheinung unserer Zeit sollte die Beschreibung des New Yorker Neurologen George Miller Beard (1838-1883) über eine Krankheit lesen, die er 1869 als Neurasthenie den medizinischen Krankheitsbildern hinzufügte. Beard hatte in seinem Medizinstudium noch nichts von Patienten gehört, die mit chronischer Müdigkeit, mentaler Erschöpfung, Gereiztheit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen geplagt waren, doch in den 1860er Jahren häuften sich diese Fälle in dramatischer Weise. 

In den 1850er Jahren wurde mit der Telegraphie die erste Elektrotechnik, die lange Strecken von Kabeln nutzt, entwickelt. Der große Durchbruch für die Telegraphie in den USA kam durch den Bürgerkrieg (1861-1865), in dem der an technischem Fortschritt interessierte Präsident der Union Abraham Lincoln (1809-1865) die Telegraphie nutze, um Truppenbewegungen zu koordinieren. Dies wurde zu einem entscheidenden Kriegsvorteil gegenüber den Südstaaten, die auf berittene Boten setzten und damit zu langsam waren, um auf die Strategie der Union zu reagieren.

Die von Beard als Neurasthenie bezeichnete Krankheit betraf so auffallend oft Menschen, die in den neuen Telegraphie-Stationen arbeiteten, dass sie auch als „Telegraphie -Krankheit“ bezeichnet wurde. Auch Menschen, an deren Wohungen Telegraphie-Kabel vorbei liefen, waren überproportional davon betroffen. 

Aufgrund der im 19. Jahrhundert noch wenig ausgereiften Elektrotechnik mussten Telegraphie-Stationen mit enorm hoher elektrischer Leistung arbeiten, was natürlich zu einer Erhöhung der abfallenden EMF-Strahlung führt. Damals waren Telegraphie-Kabel Quellen starker elektromagnetischer Felder (kurz EMF).

Erst 1895 deklarierte Sigmund Freud (1856-1939) die Neurasthenie zu einer rein durch psychologische Neurosen verursachten Erscheinung – ohne allerdings irgendeinen Beweis für diese Hypothese anzubieten. Auch Behandlungserfolge konnte er in den Jahren darauf nicht vorweisen. Trotzdem entstand so der Mythos, dass Menschen, die unter technisch erzeugter Elektrizität leiden, einfach neurotisch seien und sich diesen Zusammenhang einbildeten.


Elektrizität und Grippe – ein unterschätzter Zusammenhang

Grippewellen werden in der arabischen Welt und in Europa seit dem späten 16. Jahrhundert aufgezeichnet. Auch damals waren Grippewellen aus dem Nichts einfach da und betrafen sofort ganze Länder oder gar ganz Europa innerhalb nur weniger Tage. Dies geht aus den akribisch geführten Aufzeichnungen von Chronisten deutlich hervor und in Zeiten, in denen die Menschen zu Fuß, zu Pferd oder in Segelschiffen reisten, ist Übertragung durch Kontakt keine plausible Erklärung für die Ausbreitung von Grippewellen. 

Dabei war auch lange vor der Entdeckung verschiedener Bakterien im 19. Jahrhundert klar, dass es viele ansteckende Krankheiten gab: Pest, Lepra, Typhus und andere Krankheiten breiteten sich in Geschwindigkeiten aus, die eine Ansteckung offensichtlich machten. Nicht so die Grippe. Bei ihr wurde unbekannter Einfluss vermutet, daher auch der englische Begriff „Influenza“. 


Aber es gibt doch Grippeviren?

Entdeckt wurden Influenza-Viren 1931 von Dr. Richard Shope. Er fand diese Viren zuerst bei Schweinen und beobachtete dann, wie eine Schweinegrippe im Winter 1931-32 in hunderten von Farmen in den USA innerhalb von wenigen Tagen registriert wurde. Da sich in den kommenden Jahren diese Beobachtungen bei Grippewellen an Tieren und Menschen wiederholten, hielt Dr. Shope es für wahrscheinlich, dass Influenza-Viren latent in Lebewesen vorhanden sind und durch einen äußeren Einfluss aktiv wurden und ein Krankheitsgeschehen in Gang setzten. Der Entdecker der Grippeviren selbst hatte also Zweifel an einer Ansteckungshypothese. 

Edgar Hope-Simpson (1908-2003), ein britischer Hausarzt und Grippe-Forscher drückt es wie folgt aus: „Wie kann es ein, dass sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Grippe in Großbrittanien in 400 Jahren nicht verändert hat, wenn in dieser Zeit die größten Veränderungen in der Reisegeschwindigkeit der Menschen stattfanden? Offenbar weiß die Grippe nicht, wie sich eine Infektionskrankheit zu verhalten hat.“


Mehr Grippe im Zeitalter moderner Hygiene

Wenn schon die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Grippe Fragen zur Infektionshypothese aufwirft… ein weiterer Punkt ist noch viel rätselhafter: Grippewellen traten in Zeiten von unfassbar schlechter Hygiene viel seltener auf, als heute. Genau zu der Zeit, als Hygiene begann, Infektionskrankheiten zu reduzieren, explodierte die Grippe in Bezug auf Häufigkeit und Schwere.

Versetzen wir uns in die Zeit von 1645-1727 in Europa: Es gibt keine Abwassersysteme und die Menschen in den Städten spülen ihre Fäkalien durch ein Rohr in ein stickendes Rinnsal.  Es gibt keine Müllabfuhr und keine Kühlschränke. Ärzte sezieren Leichen, begleiten anschließend eine Geburt und operieren, ohne sich dazwischen die Hände zu waschen.  Körperhygiene, in der arabischen Welt seit Jahrhunderten Teil der Kultur, gilt in Europa noch immer als heidnische Eitelkeit. Infektionskrankheiten sind mit Abstand die häufigste Todesursache. Unzählige Menschen sterben an Cholera, Typhus und Wundinfektionen. Im Jahr 1720 kommt es zur letzten großen Pestepidemie in Europa. 

1727 endet eine über 80-jährige Periode schlechtester Hygienebedingungen – ohne irgendwelche Grippewellen weit und breit.

Müsste sich aber eine Infektionskrankheit wie die Grippe nicht perfekt ausbreiten können, wenn die Lebensweise der Menschen das komplette Gegenteil von Abstand halten, Hände desinfizieren usw. darstellt?

Eine Antwort auf dieses Rätsel könnte die Sonne liefern.


Sonnenflecken, elektromagnetische Wellen und Grippe

Astronomen kennen das „Maunder-Minimum“, eine seltsame Periode drastisch reduzierter Sonnenflecken. Interessanterweise fällt sie auf die Zeit von 1645-1715. Anstatt der vorher gezählten durchschnittlichen 100 Sonnenflecken pro Jahr gab es in dieser Periode lediglich 0 bis 5 Sonnenflecken pro Jahr. 

Sonnenflecken zeigen Sonneneruptionen an, die einen massiven Beschuss der Erdatmosphäre mit elektromagnetischen Wellen und Ionen nach sich ziehen. 

Von 1716-1727 nahm die Sonne langsam wieder Fahrt auf und 1727 gab es zum ersten Mal nach 82 Jahren wieder 100 Sonnenflecken. Und noch etwas anderes passierte zum ersten Mal seit 82 Jahren wieder: Im Winter 1727-28 trat seit 82 Jahren wieder eine Grippewelle in Europa auf! 

Ab diesem Zeitpunkt traten Grippewellen immer wieder auf – allerdings mit Pausen von 10-15 Jahren. 

1874 gab es eine Grippewelle und danach zum letzten Mal eine Pause von 15 Jahren. In dieser Zeit eliminierte die moderne Kanalisation die Cholera in Europa. Ärzte begannen, die Hygiene-Ideen von Ignaz Semmelweis (1818-1865) Jahre nach seinem Tod endlich umzusetzen. Kurzum: Die Lebensbedingungen verbesserten sich in Bezug auf Hygiene deutlich. 

Im März 1888 stellte ein bis dahin unbekannter Physiker namens Nikolai Tesla (1856-1934)  seinen Wechselstromgenerator vor. Ein Investor namens George Westinghouse sicherte sich die Patente und in einer bemerkenswerten technischen und logistischen Leistung wurden innerhalb von nur 18 Monaten in den USA, zugleich aber auch weltweit, Stromnetze verlegt. Interessanterweise kam es im Herbst 1889 zu einer besonders schweren Grippe, die zudem rätselhafte neurologische Symptome mit sich brachte. 


Das Aufkommen von Grippewellen steht in einem bemerkenswerten Zusammenhang mit der Verbreitung der Elektrizität


Seit 1889 gibt es jedes Jahre Grippewellen. Die Pausen, die sich die Grippe in früheren Zeiten nahm, sind seit der Einführung der Haushaltselektrizität vorbei.


Radiowellen, Bienensterben und spanische Grippe

1904 installierte Guglielmo Marconi auf der Isle of Wight und in Novia Scotia den ersten transatlantischen Radiosender. Im selben Jahr kam es zu einem rätselhaften Bienensterben auf der Isle of Wight. Natürlich vermutete niemand einen Zusammenhang, denn mit der wachsenden Bekanntheit von Sigmund Freud verschwand der im 19. Jahrhundert in der Medizin durchaus thematisierte Zusammenhang von Elektrizität und Gesundheit aus dem Denken. Wer noch immer an einen solche Zusammenhang glaubte, hatte nun psychische Probleme. 

Als die USA 1917 in den ersten Weltkrieg eintrat, war der Militärführung aus ihrer eigenen Geschichte des Bürgerkriegs bewusst, welchen Vorteil schnelle Kommunikation darstellte.  Marconis Radio versprach eine neue Möglichkeit: Telegraphie ohne Kabel. Mit enormem finanziellem Aufwand durch die USA konnte Marconi seine Technik ausbauen. Im September 1918 verfügte die USA über ein weltumspannendes Netz von Radiosendern. Im selben Monat explodierte eine davor eher harmlose Grippe urplötzlich und wurde zur tödlichsten Infektionskrankheit seit den Pestwellen des Mittelalters: An der sogenannten Spanischen Grippe erkrankten 400 Millionen Menschen, die Todesopfer werden auf 50 Millionen geschätzt. 

Vom November 1918  bis März 1919 führte das Public Health Departement in Boston Untersuchungen durch, die die ansteckende Natur der Spanischen Grippe beweisen sollte. Dabei mussten sich gesunde Probanden bis auf 5cm an das Gesicht schwer erkrankter Personen nähern. Damit nicht genug: Die kranken Patienten sollten nun husten, während die Probanden tief einatmeten. Diese Prozedur wurde 5 Minuten lang durchgeführt. Jeder Proband wiederholte dies mit 20 Patienten. Anschließend wurde Sekret aus Nase und Rachen von kranken Patienten direkt in Nase und Rachen der Probanden eingeführt. Zu guter Letzt wurde den kranken Patienten Blut abgenommen und den Probanden als Infusion verabreicht.

Alle diese Versuche führten zu einer bemerkenswerten Zahl von Ansteckungen: Null!

Dr. Milton Rosenau, Leiter dieser Untersuchungen, sagte frustriert: „Wir glaubten zu wissen, was diese Krankheit verursacht, aber offenbar wissen wir es nicht.“ 

Auch die Spanische Grippe ging mit für eine Infektion der Atemwege völlig untypischen Symptomen einher, wie einer verringerten Blutgerinnung und Gehirnblutungen. 

Der A H1/N1 Virus, der heute offiziell als Ursache der Spanischen Grippe gilt, wurde übrigens 1977 in den Leichen von vier Menschen gefunden, die 1918 an dieser Krankheit starben. Diese einfache Korrelation genügte, um zu erklären, an was 400 Millionen Menschen 60 Jahre zuvor erkrankt waren. (1918-1920 konnten Viren noch nicht nachgewiesen werden.) 

Korrelationen jedoch sind, wissenschaftlich betrachtet, kein Beweis für Ursache und Wirkung. Es sind Zusammenhänge.


Wir müssen die Auswirkungen technischer EMF neutralisieren

Alles Leben wird durch natürliche Elektromagnetik animiert. Das Universum ist durchzogen von feinstem Plasma, elektrisch geladenen Teilchen, die Strahlung in der ganzen Galaxie weiterleiten. Unsere Erde selbst ist durch ihre Rotation ein Generator eines Magnetfelds, dass elektrisch geladene Teilchen und elektromagnetische Strahlen der Sonne auffängt, teilweise absorbiert und teilweise umleitet. Die Magnetosphäre und Ionosphäre der höheren Atmosphärenschichten erlauben es allen biologischen Organismen auf der Erde, mit der richtigen Dosis an Strahlung und elektrischer Energie aus dem Weltall zu leben. Unsere Körper haben eine negativen Pol an den Füßen und einen positiven Pol am Kopf, so wie die Erde selbst immer elektronenüberschüssig und somit negativ geladen ist, während die Ionosphäre einen positiven Pol darstellt. Bäume tragen die negative Ladung der Erde weit nach oben, so dass sie die positiv geladenen Regentropfen anziehen und für genügend Wasser für alle Landlebewesen sorgen. Unser Herzschlag, unsere Atmung, die circadianen Rhythmen – all dies und so unendlich vieles Mehr hat sich in einem fein abgestimmten elektromagnetischem Umfeld entwickelt. 

Wir sind ideal auf das natürliche elektromagnetische Wechselspiel zwischen Sonne, Kosmos und Erde eingerichtet. Technische Elektrizität ist ein massiver Eingriff in dieses natürliche Wechselspiel von elektrischen Lebensprozessen. 


Die Neutralisierung der Auswirkungen technisch erzeugter EMF wird eine der entscheidenden Aufgaben der Menschheit


Mit jeder Zunahme der technischen Elektrifizierung kam es zu neuen, bis dahin unbekannten Gesundheitsproblemen. Da der Beginn technischer Elektrizität im 19. Jahrhundert zeitgleich mit der Verbesserung der bis dahin katastrophalen Hygiene, Arbeits-und Wohnverhältnissen einherging, gab es auch viele Verbesserungen in der Gesundheit und im Sterblichkeitsrisiko der Menschen. Folglich wurden die problematischen Folgen der technischen Elektrizität oft übersehen. Aber eine Auswertung historischer und wissenschaftlicher Daten zeigt eindeutig, dass wir für den technischen Fortschritt der Elektrizität einen hohen Preis zahlen. 

Auf Dauer wird gesundes Leben auf der Erde in einem Umfeld, dass sich immer mehr vom natürlichen Gleichgewicht der elektromagnetischen Lebensverhältnisse entfernt, nicht möglich sein. Da eine Rückkehr zu Lebensverhältnissen ohne technische Elektrizität nicht realistisch ist, sollte die Neutralisierung der Auswirkungen technisch erzeugter EMF zu eine der entscheidenden Aufgaben der Menschheit werden.

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Bild: Manuel Will auf Unsplash