Vieles ist zu Corona gesagt worden, aber in der Diskussion über aktuelle Themen der Medizin ist es auch immer wieder sinnvoll, die Wissenschaftsgeschichte zu betrachten, um zu überprüfen, auf welchen Grundannahmen wir eigentlich die aktuelle Diskussion führen. 

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Was Viren als Krankheitsursache allgemein angeht, empfehle ich das großartige Buch „Virus-Wahn“ von Thorsten Engelbrecht und Dr. Claus Köhnlein, das sehr gut wissenschaftsgeschichtlich darstellt, wie oft schon mit fragwürdiger Beweisführung Viren als Ursachen für Krankheiten dargestellt wurden. Wussten sie z.B. dass es einen viel plausibleren Zusammenhang zwischen Polio und DDT gibt, als zwischen Polio und einem Virus? „Virus-Wahn“ zeigt dies und viele weitere Zusammenhänge bei anderen Krankheiten auf, die lange ernsthaft wissenschaftlich diskutiert wurden, bis die „Viren -Lobby“ den wissenschaftlichen Diskurs diktierte.  

Die Geschichte der Grippe

Eine ebenfalls lange Zeit und z.T. bis heute von Wissenschaftlern und Ärzten diskutierte Frage ist die, ob Grippe überhaupt eine Infektionskrankheit ist, die durch Ansteckung übertragen wird. Aber gibt es nicht die Grippe-Viren, wie aktuell Corona? Schon, aber der Entdecker des Grippe-Virus, Dr. Richard Shope, der 1931 zum ersten Mal Grippe-Viren in Schweinen isolieren konnte, war nicht der Ansicht, dass Grippe ansteckend sei. Und damit war er in guter Gesellschaft, denn über Jahrhunderte wurde Grippe, im Gegensatz zu Lepra, Pest, Typhus, Scharlach und vielen anderen Krankheiten von Ärzten und Gelehrten nicht als ansteckend betrachtet.  

Wäre Grippe eine Infektionskrankheit, die man dich durch ein von außen eindringendes Virus einfängt, sollten logischerweise zwei Dinge zutreffen:

  1. In vergangenen Jahrhunderten hätte sich die Grippe viel langsamer ausbreiten müssen, als heutzutage. Eine Pest-Epidemie im Mittelalter braucht sechs Monate, um ganz Europa zu erreichen, weil Ansteckung in Zeiten des Reisens zu Fuß, Pferd oder Segelschiff natürlich viel länger braucht als heutzutage.
  2. Moderne Hygiene müsste die Grippe seltener gemacht und die Verläufe abgeschwächt haben. Hygiene hat schließlich die Pest, Cholera, Typhus, Lepra und viele andere Infektionen eliminiert oder massiv reduziert.  

Beide Punkte treffen allerdings nicht zu. Der Hauptgrund dafür, dass niemand im 18. Jahrhundert glaubte, dass Grippe ansteckend sei, war ihr plötzliches, gleichzeitiges Auftreten. Grippewellen werden von europäischen und arabischen Chronisten seit 1580 aufgezeichnet. Die damals auftretenden Grippewellen wurden oft innerhalb weniger Tage in hunderten von Orten in Europa und der arabischen Welt registriert. Es gibt auch viele Aufzeichnungen von Schiffen, die nach Monaten auf See ohne Landgang plötzlich von der Grippe befallen wurden. Wenn das Schiff dann einen Hafen anlief, erfuhr die Besatzung, dass in der Hafenstadt am gleichen Tag wie auf dem Schiff die Grippe ausgebrochen war. Auch Flottenverbände mit etlichen Schiffen erfuhren manchmal einen Grippe-Ausbruch auf allen Schiffen gleichzeitig nach Wochen oder Monaten auf See. Diese Beobachtungen führten zu dem Schluss, dass Grippe durch einen unbekannten Einfluss zum Ausbruch gebracht wird. Daher entstand das englische Wort „Influenza“. 

Auch Dr. Shope beobachtete, dass es Grippewellen bei Schweinen gab, die plötzlich in hunderten von Farmen in den USA gleichzeitig ausbrachen. Er vermutete, dass das von ihm entdeckte Virus latent in den Schweinen vorhanden war und dann zum Ausbruch kam, wenn sich die elektromagnetische Umgebung veränderte. Dies schloss er aus dem Auftreten von Grippe nach Wetterumschwüngen und dem saisonalen Charakter der Grippe.  

Warum gibt es heute häufiger Grippe?

Grippe ist seit der Antike bekannt und wird, wie gesagt, seit 1580 lückenlos dokumentiert. In früheren Zeiten hatten Grippewellen Pausen von 10-15 Jahren und zwischen 1645 und 1727 gab es keine Grippe. Im Jahr 1727 hätte man einen 82jährigen Menschen kennen lernen können, in dessen Lebenszeit es nie eine Grippewelle gab. Es gab in diesen Jahren in Europa unzählige Tote durch die Pest, Cholera, Typhus, Scharlach, Diphterie und viele andere Infektionskrankheiten, weil die hygienischen Verhältnisse katastrophal waren. 

Aber es gab keine Grippe.  

Was war nun in dieser Zeit anders, als sonst? Die Antwort lautet: Das elektromagnetische Lebensumfeld auf der Erde. Astronomen kennen das Maunder-Minimum, benannt nach dem britischen Astronomen Edward Maunder, dass die Zeit von 1645 bis 1715 bezeichnet. Während in einem normalen Jahr 100 Sonnenflecken beobachtet werden, gab es zwischen 1645 und 1715 null bis maximal neun Sonnenflecken pro Jahr, im Durchschnitt waren es drei. Von 1715 bis 1727 nahm die Sonne langsam wieder Fahrt auf. 

1727 gab es zum ersten Mal seit langem wieder 100 Sonnenflecken und auch Polarlichter, die ja durch Sonnenwinde erzeugt werden, traten wieder auf. 1728 gab es die dann wieder eine Grippewelle. Sonnenflecken führen zu massivem „Beschuss“ unserer Atmosphäre mit elektromagnetischen Wellen und geladenen Teilchen. Im Maunder-Minimum war dieser eine Faktor erheblich reduziert, während so viele andere Faktoren, die Infektionen begünstigen, präsent waren.

Grippewellen traten weiterhin mit 10-15 Jahren Pause auf, 1874 gab es eine Grippewelle, erst 1889 die nächste.  Und genau seit diesem Jahr, 1889, haben wir jährliche Grippewellen.

Elektrizität und Grippe

Im Jahr 1888 erfand Nikolai Tesla den Polyphasen-Generator, der dem Wechselstrom zum Sieg über den von Thomas Edison favorisierten Gleichstrom verhalf. In den Jahren 1888-1889 wurden in einer beachtlichen technischen Leistung hunderttausende von Kilometern Stromkabel in den Städten der Welt verlegt. Seit dieser Zeit besucht uns die Grippe jedes Jahr. 

Ende des 19. Jahrhunderts griffen viele neue Hygiene-Errungenschaften, die Müllabfuhr, neue Kanalisationen und Abwassersysteme, die Erkenntnisse von Ignaz Semmelweis über Krankenhaushygiene und vieles mehr. Infektionen traten einen Rückmarsch in den Statistiken der häufigsten Todesursachen an, der sich Mitte des 20 Jahrhunderts stabilisierte. 

Grippe aber wurde nun häufiger – zehn bis fünfzehnmal häufiger, gemessen an den Grippewellen – und auch schwerer in den Verläufen. Die schlimmste Grippewelle aller Zeiten war die Spanische Grippe von 1918, mit 400 Millionen Kranken und Millionen von Toten weltweit. 

In den Jahren 1917-1918 wurde weltweit mit großer Anstrengung die noch sehr krude Radiotechnologie installiert, weil sie im 1. Weltkrieg als drahtlose Telegraphie einen großen militärischen Nutzen hatte. Radiosender und Empfänger waren damals technisch viel weniger ausgereift, als heute und Sender mussten daher mit viel stärkere Leistung senden, um ein Signal zu übertragen. Und in dieses sehr stark veränderte elektromagnetische Umfeld explodierte plötzlich eine Grippe, die so tödlich war, wie keine zuvor. 

Wie kommt man eigentlich darauf, dass diese Krankheit von einem Virus verursacht wurde, konnte man 1918 doch Viren noch nicht wissenschaftlich nachweisen? 

Viele Jahre später fand man im Permafrost in Alaska vier Leichen von Menschen, die 1918 gestorben waren. In ihren Lungen fand man Bruckstücke eines Virus. Vier von 400 Millionen Menschen, die an dieser Grippe erkrankten und das gilt nun als Beweis für Ursache und Wirkung?  

Das Gesundheitsamt in Boston führte übrigens 1918-1919 viele Experimente durch, um eine Ansteckung der Spanischen Grippe zu demonstrieren. Man nahm mutige, gesunde Probanden, die sich schwer an Spanischer Grippe Erkrankten bis auf 5cm näherten. Die Kranken wurden angewiesen, zu husten, während die Probanden einatmeten. Diese Prozedur dauerte fünf Minuten. Keine Ansteckung wurde so verursacht. Auch der direkte Transfer von Nasensekret Erkrankter in die Nase gesunder Probanden per Stäbchen führte zu keiner Ansteckung!  

Corona korreliert mit veränderter Elektromagnetik

In den vergangenen Jahren wurden viele tausend Satelliten in die Atmosphäre gebracht, die uns weltweit mit einem neuen, umfassenden Feld elektromagnetischer Strahlung bedecken. 

Die Idee, Corona würde von 5G verursacht, ist ja von den Vertretern der Viren-Hypothese dadurch „widerlegt“ worden, dass es so viele Corona-Fälle in Ländern wie Brasilien gebe, in denen 5G nicht installiert sei. Was dabei übersehen wird, ist die Tatsache, dass nicht erst funktionsfähiges 5G mit fertigen Sendemasten unsere elektromagnetische Umgebung massiv verändert, sondern dass die „Elon Musk“-Satelliten, die ja auch zur späteren Fertigstellung von 5G technische Voraussetzungen liefern, bereits jetzt weltweit massiv unsere Elektromagnetik verändert haben.

Korrelation oder Ursache und Wirkung?

Grippe korreliert ganz offensichtlich mit elektromagnetischen Einflüssen. Sie korreliert ebenso mit Viren oder, wie bei Corona, wo mit PCR nur Stellvertreter-Moleküle nachgewiesen werden, die Viren anzeigen sollen, eben mit solchen Molekülen. Korrelation ist nie ein Beweis für Ursache und Wirkung. Mein Automotor macht Geräusche, aber das Motorengeräusch ist nicht Ursache für den Antrieb, sondern eher ein Nebenprodukt. 

Ich will nicht behaupten, zu wissen, dass elektromagnetische Einflüsse Grippe verursachen. Ich halte lediglich diese Korrelation für eine plausiblere Ursache, als die Viren. Und ich möchte auf jeden Fall dazu ermutigen, dass Menschen sich eigenständige Gedanken zu diesem Thema machen.

Bild: Kelly Sikkema on Unsplash

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